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"Wer eine Fremdsprache lernt, zieht den Hut vor einer anderen Nation."

Martin Kessel (1901-90), dt. Schriftsteller



Die deutsche Gebärdensprache (DGS)

Die deutsche Gebärdensprache (DGS) ist komplex strukturiert, mit einer vielfältig gegliederten Grammatik.

Es ist nicht eine Art Pantomime oder eine unvollständige Form der Verständigung, sondern eine Sprache, die die grundlegenden Eigenschaften aufweist, die Linguisten für Sprache postulieren.

Gebärdensprache ist eine natürliche Sprache. Sie wurde nicht erfunden (wie beispielsweise Esperanto).

Wenn man sich Gebärdensprache vorstellt, denkt man gewöhnlich an Hände, und natürlich haben Handform, Handstellung, Ausführungsstelle und die Bewegung eine zugeordnete Bedeutung. Darüber hinaus aber spielen auch nicht manuelle Komponenten wie Oberkörper- und Kopfstellung, Blick (-richtung), Gesichtsausdruck und Mundbild eine wesentliche Rolle, so kann beispielsweise über die Mimik ein Konditionalsatz gebildet werden, oder über die Kopfstellung ein Dialog mal in indirekter, mal in direkter Rede wiedergegeben werden.

Viele Hörende denken, Gehörlose könnten vom Mund ablesen, so wie die Hörenden eben zuhören.

Diese Vorstellung ist falsch. Es gibt weit weniger Mundformen, als es Buchstaben gibt und nur ca. 30% des Gesagten lässt sich wirklich absehen, d.h. 70% müssen aus dem Zusammenhang erraten werden.

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