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Der Begriff "hörgeschädigt" ist ein Oberbegriff, der alle Hörschädigungen von leichter Schwerhörigkeit bis hin zur absoluten Taubheit beschreibt. Als Selbstbezeichnung wird er zumeist von den Menschen genutzt, die in Lautsprache kommunizieren.

Findet üblicherweise eine Kommunikation in der Deutschen Gebärdensprache (DGS) statt oder ist sie die überwiegende oder einzig mögliche Kommunikationsform, bezeichnen sich die Menschen in der Regel als taub oder als gehörlos.

Schwerhörige oder hörgeschädigte Menschen, die im direkten Gespräch die Lautsprache gut verstehen, können sich bei vielen Problemen an hörende Fachleute wenden. Doch wenn die Ursache der Belastungen die Hörschädigung und deren Auswirkungen im sozialen Leben ist, wissen viele Fachleute nicht weiter.

Auch ist vielen hörenden Beratenden oder Therapeut*innen nicht bekannt, dass beispielsweise

  • extra lautes Sprechen den Ton verzerren kann, dies kann durch das Hörgerät schmerzhaft wirken
  • bei Dunkelheit oder Gegenlicht nicht vom Mund abgesehen werden kann
  • laute Umgebung oder Nebengeräusche sehr irritierend sind und das Hören zusätzlich erschweren, da Hörgeräte (anders als Ohren) nicht selektiv hören können
  • es notwendig ist, im Gespräch den Blickkontakt zu halten und sich nicht abzuwenden, da dann der Mund nicht mehr gesehen wird und das Absehen dadurch unterbrochen wird

Dann ist es wohltuend, mit Menschen zu sprechen, die um die spezielle Situation von hörgeschädigten Menschen wissen und auf diese eingehen können.

Hand zu Hand e.V. ist offen für alle hörgeschädigten Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Wir stellen uns auf die bevorzugte Form der Kommunikation unseres Gegenübers ein.

hörgeschädigte Menschen